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Vergaberecht

18.01.2013 08:08

Derjenige, der eine ausgeschriebene Dienstleistung bereits bislang für den ausschreibenden Auftraggeber durchgeführt hat, ist zwangsläufig besser mit der Materie vertraut als Außenstehende. Nach Auffassung des OLG Bremen kann daraus jedoch nicht gefolgert werden, dass die Vergabestelle zur Wahrung der Chancengleichheit gezwungen wäre, den bisherigen Dienstleister vom Vergabeverfahren auszuschließen. Denn auch dieser Dienstleister habe einen Anspruch auf Gleichbehandlung bei der Auftragsvergabe. Darüber hinaus habe der Auftraggeber ein berechtigtes Interesse daran, nicht von Ausschreibung zu Ausschreibung zu einem Wechsel des Vertragspartners gezwungen zu sein. (OLG Bremen, Beschluss vom 09.10.2012 - Verg 1/12)

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